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Samstag, 24. September 2011

Einstimmung in das Wochenende - Gedanken - Gedichte -

Heute morgen begrüßte mich der Tag mit diesem Bild.




     Kurze Zeit später hatten wir strahlenden Sonnenschein.

                        Genießen wir ihn.



            Alles ist so friedlich und still

                 die Sonne scheint so warm

              und kitzelt mit ihren Strahlen

                      sie umarmt mich

                     hält mich umfangen

                      welch ein Gefühl

                  ich kann es nicht beschreiben

        aber mir ist so wohl wie schon lange nicht mehr





           
Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selbser hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was wor dem milden Strahl der Sonne fällt.

(Friedrich Herbel 1813-1863)





O du wunderschöner Herbst, wie du die Blätter golden färbst. Die Luft ist klar und rein und still, noch einmal ich mich freuen will.

Ich geh den Wald, den Weiher entlang,
es schweigt das Leben, es schweigt Gesang;
Ich hemme den Schritt, ich hemme den Lauf,
Erinnerungen ziehen herauf.

Erinnerungen sehen mich an,
haben es wohl auch sonst getan.
Nur eins hält nicht mehr damit Schritt;
lachende Zukunft geht nicht mehr mit.

Vergangenheit hält mich in ihrem Bann,
Vergangenheit hat mirs angetan.
Den Blick in den Herbst, den hab ich frei,
den Blick in den Herbst. Aber der Mai?


(Theodor Fontane)


Mit diesen leisen Gedanken verabschiede ich mich für diese Woche.


Ich wünsche Allen
ein wunderschönes
sonniges
ereignisreiches
friedliches
Wochenende.


Eure Hanne

Mittwoch, 10. August 2011

Gedanken zum Geschehen in England

Zum Nachdenken - von mir unkommentiert - einfach hier eingestellt.





                                                   Fotos dpa (allgemeine Nachrichten)

Zitat:



London brennt! Brennt London? Ja, aber nicht nur. Es brennt das Feuer der Veränderung. Das Feuer der Erneuerung. Es ist ein Feuer der Befreiung. Ich will nicht der Gewalt das Wort reden, nicht dem Terror den Teppich legen. Ich will aber auch nicht dem Mainstream gehorchen und von ein paar Verwirrten reden, die nicht wissen was sie tun und schon gar nicht, warum sie es tun. Ich will mich nicht mit ...oberflächlichen Erklärungen, wie Jugendarbeitslosigkeit, Immigrationsproblematik usw. abspeisen lassen. Das sind nur kleine Zutaten einer Ladung mit gewaltiger Sprengkraft. Es ist auch nicht der Schrei nach Freiheit im Norden Afrikas. Es ist mitten unter uns. Und wir haben lange, zu lange die brennende Lunte nicht sehen wollen. Diese Feuerwalze hat viel mehr in Brand gesetzt, als nur ein paar Häuserzeilen. Sie hat vor allem das Feuer der Hoffnung auf Gerechtigkeit auflodern lassen. Das Feuer in den Herzen junger Menschen, die im Bermuda-Dreieck von Macht, Gier und Gewalt nicht verloren gehen wollen. Deshalb ist ihre Antwort geprägt durch Gewalt, Gewalt gegen Gewalt. Geprägt durch die Macht der Strasse gegen die Macht der Mächtigen. Geprägt durch Gier nach Selbsterfüllung gegen die Gier nach Milliarden.

Wir haben über Jahrzehnte Systeme aufgebaut, in welchen nur die Tüchtigen und Besten wirtschaftlichen Erfolg haben konnten. Wir haben Glück und Erfolg nur noch in Relation zu wirtschaftlichem Ertrag gesehen. Jeder musste der Beste und Erste sein. Der Stärkste und Oberste. Aber egal wie gross eine Gruppe auch immer sein mag, es kann nur einen Ersten geben, alle anderen sind nur Zweiter . Es kann immer nur einen Gewinner geben, alle anderen sind Verlierer. Es kann nur einen Stärksten geben, alle anderen sind Schwächlinge. Es kann nur einen Obersten geben, alle anderen sind unten. Über viele Jahre haben diese Systeme ihren Sinn gehabt. Wir haben dadurch Voraussetzungen geschaffen, eine Gesellschaft zu schaffen, in der jeder seinen Platz hätte finden können.

Was aber ist daraus entstanden. Es entstanden Systeme, in welchem ganz wenige unvorstellbar reich und mächtig wurden, während alle anderen ärmer und ohnmächtiger wurden. Es entstanden Systeme, in welchen Glück und Zufriedenheit nur in der Werbung stattfindet oder allenfalls in Hollywood. Pretty Women wurde aber nur eine einzige Frau, andere verschwanden unter einer Burka. Auch an Nespresso-Geräten wurde nur ein Mann zum Star, andere sammeln leere Kapseln um ihren Kindern ein Überleben zu ermöglichen. Die Pharmaindustrie schüttet unanständige Saläre aus, während Mütter sich mit unanständiger Arbeit ein Zubrot verdienen müssen, um Krankenkassenprämien zu zahlen. Machen wir uns aber nichts vor. Wir alle sind Teil dieses Systems. Wir haben es miterschaffen, mitgestaltet und auch mit geschehen lassen. Wir sind Mitspieler auf diesem Schachbrett. Wir haben uns selber an die Strippen gebunden. Wir haben die Strippenzieher zu lange bewundert und vergöttert. Wir sind Väter und Mütter dieser Kinder. Wir sind Kinder dieser Väter und Mütter. Es geht schon lange nicht mehr um Schuldzuweisungen, dafür ist es zu spät. Es geht um Erkennen, um Bewusstsein für unser künftiges Denken und Handeln.

Selbst Religionen haben keine Antworten mehr. Worauf auch? Sie haben sich seit Jahrhunderten nicht mehr hinterfragt. Seit Generationen drehen die etablierten Religionen mit am Rad der Mächtigen und Gierigen. So sind sie selber zum Teil des Systems geworden. Teil von Systemen die alles menschliche pervertieren und trotzdem so menschlich sind, weil sie von Menschen geschaffen wurden.

Viele werden wissen, wann sie sich ducken müssen, um sich von der Feuerwalze überrollen zu lassen. Aber dann können wir wieder aufstehen und aus den Ruinen etwas Neues aufbauen. Etwas Neues, was in unseren Herzen lodert. Etwas Neues, was im Grunde genommen alles andere als neu ist. Eine Gesellschaft in welcher wir so sein können wie wir tatsächlich sind, und nicht sein müssen, wie man von uns will.


von Bertrand Cézoé auf den Punkt gebracht.
(gesehen auf Facebook)
https://www.facebook.com/#!/cezoe?sk=info
www.spiritual-coaching.eu


Gruß Hanne

Sonntag, 8. Mai 2011

Zum Muttertag ein paar Gedanken


Nimm zwei Pfund Geduld,
ein Pfund Zufriedenheit,
eine kleine Prise Weltabgeschiedenheit,
zwei Löffel Mühe,
Fleiß und ein Lot Ruh,
dann nach Geschmack noch etwas Scherz dazu,
viel guten Willen,
reichlichen Humor,
einen leiten Sinn,
doch schmecke der nicht vor.
Prüf dies Rezept auf seine Richtigkeit,
dann reicht es für die ganze Lebenszeit.




Sei von Herzen froh!
Das ist das A und O.


Wenn alle Ketten reißen,
wenn jedes Herz zerbricht,
wenn alle dich vergessen
mein Herz vergisst dich nicht.


zufrieden sein ist große Kunst,
zufrieden scheinen - bloßer Dunst,
zufrieden werden - großes Glück,
zufrieden bleiben - Meisterstück.


Ob Regen oder Sonnenschein,
ein Glückspilz
sollst du immer sein.



Gruß Hanne

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohes Fest - "Die Christbaumspitz" ein Gedicht in fränkischer Mundart

Ich wünsche Euch ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest, Ruhe und Gelassenheit, einen guten Rutsch ins Jahr 2011.

Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen.



Des is fei wahr und is ka Witz,
die G'schicht fo unserä Christbaumspitz.

Dös war a schene Spitz jawull fo auß'n silbri und inna hull.
Drum hat mei Frau g'sagt "Gouder Fritz, gib mä fei obacht auf die Christbaumspitz!"

Und i hob grad den Christbaum putz und hät mi werkli bold dahutzt. Und wals pressiert hat, da drum eben, lang i mit meiner Händ danebn. Der Mensch macht monchmal sella Schnitz, am Bud'n liegt die Christbaumspitz.

Die Frau, die war grad net zur Stell. Drum hob i denkt, et's handelst schnell. Die Hinterseid'n war lädiert drum hob is g'scheit mit Leim o'gschmiert. Hobs's wieder naufpappt auf ihr'n Sitz gleich hie am Bam die Christbaumspitz.

Wer's g'wußt hätt, der hätt's deutli g'sehn, doch i hob gonix g'sacht desweng. Doch bei der B'scherung - des war dumm. Mir stena under'm Christbaum rum und weil mei Frau singt "Einsam wacht", dou hat's auf amol komisch kracht. I merk, weii i ganz plötzli schwitz, am Bod'n liegt die Christbaumspitz.

ai hob blous mit die Achseln zuckt und hob an maner Krawatt'n krukt. Und hob g'sagt "Dou is schould dei unheimlich Singerei, die kräftig Tön, die ham's zahaut. Warum bläckst'n a su laut? Du schnulzt ja viel zu viel Lakritz, siegst, et's is hie, die Christbaumspitz"

In Werglikeit is anders g'west, der Leim, der hat sie langsam g'lest und hat halt nimmer a su pappt, drum hot sie Spitz sich g'lockert g'habt und schuld dro war die Aff'nhitz und i mit meiner Christbaumspitz.





Ich mache jetzt mal einige Wochen Pause.
Wir sehen uns dann ganz bestimmt im Neuen Jahr wieder mit frischem Elan und sicher vielen neuen Idenn und Beiträgen.

Liebe Grüße Hanne

Mittwoch, 19. Mai 2010

Neue Objekte und neue Bücher


Geduld braucht man für das von Hand zuschneiden von kleinen grünen Blütenblättern
für meine Erdbeeren und anderen Artikeln.

Diese Blütenblätter fertige ich immer wieder aus Resten von grünem Filz.
Sie können von mir erworben werden.
Für mich ist diese Arbeit wunderbar entspannend.
Man kann wunderschön seinen Gedanken nachhängen.
Für meine Finger die nicht immer so wollen wie sie sollen ist das eine gute Übung.
Aus diesem Grund schneide ich immer wieder so kleine Sachen einfach so zu.
Natürlich kann ich diese Mengen die dabei entstehen nicht selbst verarbeiten
deshalb biete ich sie anderen Menschen die sich nicht selbst diese Mühe machen wollen an.




Mein nächstes größeres Objekt.





Aus 2 gleichgroßen Teilen wird hier ein schöner Umhängeschal (Dreiecktuch) entstehen.
Die beiden Teile werden in der Mitte zusammengestrickt.
Die beiden unteren Seiten werden noch mit einer gehäkelten Borde versehen.
Das Umhängetuch ist aus leichter weicher Wolle mit linken Maschen mit Nadelstärke 4 gestrickt.
Eignet sich hervorragend für kühlere Tage zum Umlegen.



                                                     Meine neuesten Schnäppchen.


Wenn das Wetter bis zum Wochenende weiterhin so schlecht bleibt weis ich wenigstens mit was ich mir zu Hause am Abend die Zeit so vertreiben werde wenn ich denn nicht handarbeiten möchte.


Ich wünsche Allen nicht an diesem Wetter zu verzweifeln.


Ein paar Wünsche die sich erfüllen sollen!!!!


Ich wünsche dir                        
einen wolkenlosen Himmel,
den Duft der schönsten Blumen,
ein Lied,
ein Lachen,
einen Wunsch,
der in Erfüllung geht -
einfach alles,
das dir Freude schenkt
und dich rundum
glücklich macht.



Liebe Grüße   


Hanne

Freitag, 14. Mai 2010

Die Regenbogenbrücke











Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde. Wegen der vielen Farben nennt man sie die Regenbogenbrücke. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eine Sache die sie vermissen, sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben. So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen. Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hälst ihn fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet ihr gemeinsam die Regenbogenbrücke und Ihr werdet nie wieder getrennt sein.




















Lege dich nieder und schließe die Lider
sei stets freien Herzens bar jeglicher Schmerzen.

Möge auch nachts Deine Sonne scheinen
mein Wunsch Dir: Freudentränen zu weinen.

Verschließe Deine Seele nie gegen das Licht
dem Einen erscheint es, dem Anderen nicht.

Doch nur jener, der es auch zu erkennen vermag
erlebt auch im Schatten manch Glückes Tag.

Wer indes in der grellen Sonne erblindet
nur noch Erholung im Finstern findet.

(Sina)


Gruß    Hanne

Sonntag, 18. April 2010

Gedicht

Er ist`s
Frühling läßt sein blaues Band
wieder flattern durch die Lüfte;
süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
wollen balde kommen.
- horch, von fern ein leiser Harventon!
Frühling, ja du bist`s!
Dich hab ich vernommen!


(Eduard Mörike)